Kind sitzt auf dem Liegedreirad mats von Schuchmann

Welche Vorteile bietet ein Liegerad für Menschen mit Behinderung?

Unser Liegerad mats. bietet viele Vorteile für Menschen mit Behinderung

Mit unserem Liegerad mats. können Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Liegen Radfahren – sicher, stabil und selbstbestimmt. Doch warum überhaupt Radfahren im Liegen? Welche Vorteile bietet ein Liegerad im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern?

Das Liegerad mats. wurde speziell für Menschen mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen entwickelt – insbesondere für Personen, deren Bewegungsfähigkeit durch neurologische, genetische oder orthopädische Erkrankungen und daraus resultierende Deformitäten eingeschränkt ist. Dazu gehören unter anderem Cerebralparese, Spina bifida, Querschnittslähmung, Trisomie 21, das Rett-Syndrom, Muskelerkrankungen oder Kabuki-Syndrom. Auch Menschen mit psychischen Erkrankungen, die das Bewegungsverhalten beeinflussen wie bspw. Autismus-Spektrum-Störungen  profitieren vom angepassten, sicheren Fahrgefühl.

Junges Mädchen auf dem mats Liegedreirad der Firma Schuchmann. In Interaktion mit einem Mädchen, dass neben dem Rad steht.Vorteile des Liegerads mats. auf einen Blick:

  • Stabilität und Sicherheit durch niedrige Sitzposition und Schwerpunkt

  • Entlastung der Wirbelsäule und Gelenke durch vollflächige Sitzunterstützung

  • Förderung der Selbstständigkeit im Alltag

  • Nutzung auch bei Gleichgewichtsstörungen oder Sturzneigung problemlos möglich
  • Teilhabemöglichkeit trotz körperlicher Einschränkungen

  • Unterstützung bei Gleichgewichtsproblemen, Spastiken oder unkontrollierten Bewegungsausschlägen

Das mats. eröffnet neue Wege der Mobilität für Menschen, die herkömmliche Zwei- oder Dreiräder nicht nutzen können. Besonders bei eingeschränkter Haltungskontrolle, Kraftverlust, Gleichgewichtsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule oder des Beckens bietet das Liegerad eine sichere und alltagstaugliche Lösung. mats. sorgt durch seinen vollfächigen Sitz für mehr Stabilität und schafft so ein sicheres Fahrgefühl. Die durch das Radfahren gestärkte Eigenständigkeit und Teilhabe im Alltag erhöhen das Selbstvertrauen und eröffnen neue Freiräume. Das sind zentrale Aspekte in der Hilfsmittelversorgung.

Fazit: Das mats. ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel – es ist ein Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung, Bewegungsfreude und Teilhabe.

Dennoch gibt es Grenzen: Wenn durch die Nutzung Schmerzen entstehen oder eine Eigen- oder Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, sollte vom Einsatz abgesehen werden. Auch medizinisch begründete Kontraindikationen schließen die Nutzung aus. In allen anderen Fällen aber kann das mats. weit mehr sein als nur ein Fortbewegungsmittel – es kann ein Stück Freiheit bedeuten.