HMV-Nummer für Therapiestuhl maxi

Hervorragende Nachrichten: Unser Arbeits- und Therapiestuhl maxi. ist im Hilfsmittelverzeichnis des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen mit der HMV-Nummer 26.11.05.0051 aufgenommen worden.

Das bedeutet, dass der Arbeits- und Therapiestuhl für größere Kinder und Jugendliche unter der HMV-Nummer 26.11.05.0051 jetzt leichter bei den Krankenkassen genehmigt werden kann. Laut GKV ist die Kostenübernahme für Hilfsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung nur möglich, wenn die Produkte im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sind. Die gesetzliche Grundlage – siehe Infokasten.

maxi. ist deine tägliche Begleiterin bei Schularbeiten oder Lesestunden: Sie sorgt dafür, dass du immer optimal sitzt. Ihr dezentes Aussehen unterscheidet sich kaum von den Arbeitsstühlen deiner Freunde. Mit maxi. bist du immer optimal positioniert und kannst deine Aufmerksamkeit ganz deiner Arbeit widmen. Da die Mittelsäule und der verlängerte Radstand eine hohe Stabilität garantieren, ist sie großen Belastungen gewachsen.

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Hilfsmittelanspruch

Gesetzlich Krankenversicherte haben einen Anspruch auf Hilfsmittelversorgung gegenüber ihrer Krankenkasse (§ 33 SGB V). Die Krankenkassen realisieren diesen Versorgungsanspruch im Rahmen des Sachleistungsprinzips, indem sie Verträge gemäß § 127 SGB V mit Hilfsmittelleistungserbringern schließen. Dabei müssen die Krankenkassen die Anforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses (§139 SGB V) an die Qualität der Hilfsmittel und der Versorgung den Verträgen zugrunde legen.

Der GKV-Spitzenverband erstellt gemäß § 139 SGB V ein systematisch strukturiertes Hilfsmittelverzeichnis, in dem von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung umfasste Hilfsmittel gelistet werden. Als Anlage zum Hilfsmittelverzeichnis wird außerdem ein Pflegehilfsmittelverzeichnis erstellt, in dem von der Leistungspflicht der Pflegeversicherung umfasste Pflegehilfsmittel aufgeführt sind (§ 78 SGB XI). Beide Verzeichnisse sind regelmäßig fortzuschreiben (§ 139 SGB V).

Kostenübernahme

Grundsätzlich ist die Kostenübernahme für Hilfsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung nur möglich, wenn die Produkte im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sind. Zwar ist das Hilfsmittelverzeichnis nicht bindend im rechtlichen Sinne, allerdings entfaltet es eine marktsteuernde Wirkung, was von den obersten Gerichten in ständiger Rechtsprechung festgestellt worden ist. Es liefert umfassende Informationen zur Leistungspflicht der Krankenkassen sowie über die Art und Qualität der am Markt erhältlichen Produkte.

Das Hilfsmittelverzeichnis liefert ausführliche Informationen zur Leistungspflicht der Krankenkassen sowie über die Art und Qualität der Produkte, schafft Markttransparenz und dient den Krankenkassen sowie anderen an der Versorgung Beteiligten als Auslegungs- und Orientierungshilfe.

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